Bevor im März 1981 engagierte Künstlerinnen, Architektinnen und Frauen der Raum- und Stadtplanung das erste Autonome Frauenmuseum ins Leben riefen, hatten sie den Verein "frauen formen ihre stadt" gegründet und Ausstellungen zum Wohnen und zur Stadtplanung von Frauen entwickelt.
Für die Dauer der Ausstellung "Wo Außenseiterinnen wohnen" konnte 1981 von der Stadt ein Nutzungsrechte über ein leerstehendes Kaufhaus als Ausstellungsort ausgehandelt werden. Doch die Betreiberinnen nutzen das Gebäude auch weiterhin für Aktivitäten, was einer Hausbesetzung gleichkam. Es gelang ihnen einen vorläufigen Nutzungsvertrag auszuhandeln mit der Bedingung, ein Kulturzentrum einzurichten. Finanziert wird das Haus durch die verschiedenen (Frauen-)Gruppen, die dort einzogen und das Projekt unterstützten.
Seit 1984 gibt es einen regulären Mietvertrag, die Stadt übernimmt seitdem die Mietkosten. Für alle weiteren Ausgaben wird nur ein minimaler Betrag zur Verfügung gestellt, so dass das Frauenmuseum immer von Projektförderungen abhängig ist.
| Di - Sa: | 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr |
| So: | 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr |