Frauenmuseen weltweit
Die 2. Internationale Konferenz der Frauenmuseen
und ihre erste gemeinsame Ausstellung

Das Projekt „Frauenmuseen weltweit“ soll erstmalig als gemeinsame Ausstellung sämtlicher Frauenmuseen mit Konferenz stattfinden. Zentraler Ort ist Bonn, das Frauenmuseum, das weltweit erste seiner Art, das seit 1981 Ausstellungen zu aktueller Kunst, Geschichte, zu soziokulturellen und globalen Fragen präsentiert.

Ausstellung Teil I:

Die erste gemeinsame Ausstellung der internationalen Frauenmuseen zeigt unter dem Motto „Idole – Rolemodels - Heldinnen“ die erste gemeinsame Ausstellung, die die bedeutenden Frauen des jeweiligen Landes in den Mittelpunkt rückt, die großen Vorbilder, ganz gleich, ob sie Pionierinnen und Revolutionärinnen waren, Frauen aus Politik, Wissenschaft und Kunst oder die Museumsgründerinnen selbst.
Museums-Steckbriefe: Die Museen sollen sich auch in knapper Form selber vorstellen, was ihre Konzeption, ihre Gründungsgeschichte, Organisation und Struktur betrifft. Deutlich wird dadurch ihre Verschiedenartigkeit und was sie verbindet.
Die Gesamtpräsentation der Frauenmuseen geht über die reine Dokumentation ihrer Anliegen weit hinaus. Geplant ist eine multimediale, farbenreiche, faszinierende und interaktive Inszenierung.

Ausstellung Teil II - Parallelschauplätze:

a) Das Modell-Museum: Parallel zur Präsentation der Frauenmuseen weltweit zeigt das Frauenmuseum, Bonn, unter dem Titel „Mit Macht zur Wahl – 100 Jahre Frauenwahlrecht in Europa“ seine Ausstellungstätigkeit als Modell, das sowohl Geschichte als auch aktuelle Kunst umfasst.
b) Elvira Bach, „Influences africaines“, neue Bilder der populärsten deutschen Malerin, die durch ihre sogenannte wilde Malerei bekannt wurde. Ihr Leben ist seit langem intensiv mit dem Senegal verbunden.
c) Sammlung Gudrun Koch „Tanzplatz der 9 Musen“, Idole, antike Göttinnen
d) Werke aus der Sammlung des Frauenmuseums zum Thema, Arbeiten von Rune Mields, Ulrike Rosenbach, Yoko Ono, Heide Pawelzik, Marianne Pitzen, Ilse Wegmann, Inge Broska, Tina Wedel, Marlen Seubert u.a.


Die Konferenz

Vortragende werden bekannte MuseologInnen, Museumsleiterinnen, Kuratorinnen und Kulturwissenschaftlerinnen sein.
Die Konferenz richtet sich mit brisanten kulturpolitischen Fragen an eine kultur-interessierte Öffentlichkeit, und sie erarbeitet in den Foren neue Strategien zu Förderung, Erforschung und Sichtbarmachung weiblicher Kunst, Geschichte und Kultur.

Tagungsprogramm hier

Kooperationspartnerinnen:

ICOM – Internationaler Verband der Museen, WCCBonn – World Congress Center Bonn
NRW-Museumsverband, Landschaftsverband Rheinland,
Womnet, UNO-Volunteers,
Stadt Bonn. Land NRW,
Die bisher 40 internationalen Frauenmuseen, insbesondere das Frauenmuseum in Meran, die europäischen Frauenmuseen und die bisher 4 deutschem Frauenmuseen
Womnet
IFZ – Internationales Frauenzentrum, Bonn

ML MOVING LOCATIONS e.V.

Projekt-AG:
Bettina Bab, Historikerin,
Petra Peter-Friedrichs, Verwaltung,
Marianne Pitzen, Museumsdirektorin (verantw.),