Ausstellungen 2018

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„V“

 08.09.2018 -30.9.2018

Junge Künstlerinnengruppe zeigt neue Positionen zur weiblichen „V“ 

 

„Da unten“, das ist eine recht ungenaue Beschreibung für etwas Wunderschönes und Vielseitiges. Das finden jedenfalls die Mitglieder des Künstlerinnen-Kollektivs „ATHAMÉ“.

 

In ihrer Debüt-Ausstellung mit dem Titel „V“ untersuchen sie künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten zum Thema weibliche Geschlechtlichkeit. Im Spannungsfeld zwischen Kraft und Verletzlichkeit streben die Künstlerinnen einen gesunden Umgang mit dem sensiblen Thema an. Die junge Position hat sich zur Aufgabe gemacht die Grenzen des Weiblichen auszuloten. Zwischen lustig und lustvoll, Witz und Ernsthaftigkeit nähern sie sich einer Thematik an, die so brisant wie banal zugleich ist. Die Besucher sind eingeladen, sich auf dieses künstlerische Experiment einzulassen und die Welt der weiblichen „V“ neu zu erfahren. Zielgruppe sind Frauen und Männer jeden Alters sowie alle, die sich mit Geschlechtlichkeit und Weiblichkeit beschäftigen wollen.
Veranstaltungsprogramm

 

 

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Aufbruch der Frauen in die Politik der Moderne - 
vom Frauenwahlrecht zum Frauenmandat
03.10.2018 - 30.06.2019

Der erste Teil der Ausstellung thematisiert den Kampf um politische Partizipation anlässlich des 100 jährigen Jubiläums des Frauenwahlrechts. Ende des 19. Jahrhunderts wurden Stimmen laut, die politische Rechte für Frauen forderten. Die Aktivistinnen mussten viel Überzeugungsarbeit leisten – und das nicht nur bei Männern. Besonders im Rheinland stieß die Forderung nach dem allgemeinen gleichen Wahlrecht auf Skepsis bis Abwehr, viele Frauenrechtlerinnen bevorzugten das Dreiklassenwahlrecht für beide Geschlechter. Erschwert wurde ihr Engagement durch politische Vereins- und Versammlungsverbote für Frauen.

 

Nach der Erlangung des Wahlrechts 1918 waren Frauen in allen europäischen Staaten nur in sehr geringer Zahl im Parlament repräsentiert. Die Weimarer Republik startete für Frauen hoffnungsvoll: Im Deutschen Reich waren Frauen im ersten demokratisch gewählten Reichstag 1919 mit 9,6 % vergleichsweise gut vertreten, doch bei jeder Wahl nahm ihr Anteil ab, bis sie 1933 faktisch ihr passives Wahlrecht wieder verloren.  Die meisten Kandidatinnen für die Landtags- und Reichstagswahlen bekamen keinen guten Listenplatz. Dennoch konnten die wenigen Parlamentarierinnen wichtige Rechtspositionen für Frauen durchsetzen.
Die Bonner Republik knüpfte an das Erbe von Weimarer an. Nach der Erlangung der Gleichberechtigung im Grundgesetz  1949 forderten Frauen eine Überarbeitung der frauendiskriminierenden Paragraphen im BGB und Regierungsbeteiligung. Die erste westdeutsche Ministerin auf Bundesebene, Elisabeth Schwarzhaupt, trat erst 1961 ihr Amt an. Kanzler Adenauer hatte sich lange gegen eine Frau in seinem Kabinett gewehrt, doch musste er sich schließlich dem Druck der Frauen-Union beugen. 


 

D I S P L A Y: e x h i b – i t! 
Studierende des Instituts für Kunst und Kunsttheorie, Universität zu Köln

18.11.2018 – 13.01.2019

Mit der Ausstellung  D I S P L A Y: e x h i b – i t!

präsentiert das Frauenmuseum zum zweiten Mal ausgewählte Abschlussarbeiten im Bachelor –und Masterstudiengang Lehramt Kunst.

Ausbreiten, entfalten, offenlegen –  das „Display“  versammelt  und sortiert Dinge, Informationen und Anschauungen, ist Fläche und Raum bewusst gelenkten Zeigens.  Neben den analogen showrooms aus den Bereichen Kunst, Kultur und Konsum gewinnen die digitalen Oberflächen der Kommunikationsmedien immer größeren Einfluss. Immer initiiert das Display Reaktionen: Fragen, Einsichten,   Handlungen.

 

Der Aufruf exhib-it! – zeige es! – überträgt diesen komplexen Vermittlungsprozess in die zeitgenössische Kunstpraxis.

D I S P L A Y: e x h i b – i t! entfaltet Positionen aus den Disziplinen Malerei, Skulptur, Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie, Installation sowie der zeitbasierte Medien Film-Sound-Animation. Thematisch reflektieren die Arbeiten Sichtweisen von „ ich + wir “, der (interkulturellen) Heimat und deren Traditionen, der Weltaneignung und -bewältigung in analogen wie digitalen »Displays« der Gesellschaft. 

 

 

 

 

 

Vernissage:        Sonntag, 18.11.2018, ab 15:00 Uhr in Anwesenheit der Künstler*innen

 

Finissage:           Sonntag, 13.01.2019, ab 14:30 Uhr in Anwesenheit der Künstler*innen

 Zur Vertiefung der Situation in der Kunstpädagogik in der universitären Ausbildung wie in der schulischen Praxis laden wir um 15:00 zum   Podiumsgespräch ein.

 

 Weitere Informationen folgen.

 

 

Kuratorin:           Silke Dombrowsky M.A. 

Beirat:              Ingrid Roscheck und Rainer Barzen, Humanwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln
Dank an die STIFTUNG KUNST DER SPARKASSE IN BONN und die UNIVERSITÄT ZU KÖLN