Ausstellungen 2019

Alles über unsere aktuellen und geplanten Ausstellungen und sonstigen Events erfahren Sie hier oder in reduzierter Form über den Ausstellungskalender.


 
bauhaus*innen räume 1919 – 2019


19.05.2019 –22.11.2019


100 Jahre Bauhaus - aus diesem Anlass finden eine große Anzahl von Ausstellungen statt. Sie alle würdigen den Beitrag, den das Bauhaus zur Moderne geleistet hat.
Wir zeigen in unserer Ausstellung, welchen Beitrag Frauen bei der Ausformulierung dieser Moderne geleistet haben. Umgekehrt gilt es aber auch aufzuzeigen, was Frauen dieser „Moderne“ zu verdanken haben.
Bauhaus 1919-2019 ist daher nicht nur Anlass zu einem Rückblick auf etwas, was vor 100 Jahren gewesen ist, sondern ein Zeitraum bis heute. In diesem Zeitraum haben Frauen, das was damals begonnen wurde, aufgenommen, weiterentwickelt und verändert. Frauen gestalten Lebensräume entscheidend mit. 
Das revolutionäre am Bauhaus (und dem Neuen Bauen) war, dass Frauen diese an sich Selbstverständlichkeit erstmals umsetzen konnten.
Architekt*Innen konnten Frauen am Bauhaus nicht werden. Frauen wurden Innenarchitektinnen.
2019 sind viele der aufregendsten Architekturen der Welt von Frauen. Und das heißt Räume und Stadt-Räume von Frauen.
*Innen Räume 1919-2019 erzählt so von dem Bauhaus Design der frühen Jahre bis zu den Architektinnen von heute. 

Näheres entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.

 

 


Der Dackel, die Mutter und das Kind· 2013· 80 x 80 cm· Öl auf Leinwand
Der Dackel, die Mutter und das Kind· 2013· 80 x 80 cm· Öl auf Leinwand

  

„Zu Hause - Familienbilder“
11.08. – 25.09.2019

 

Das Frauenmuseum Bonn zeigt Arbeiten der Berliner Malerin Alexandra Weidmann zum Thema „Zuhause – Familienbilder“. Die Bilder der Ausstellung sollen Schlaglichter werfen auf unterschiedliche Aspekte des menschlichen Zusammenlebens. Es wird der Alltag des Familienlebens thematisiert, aber auch das Eindringen des Zeitgeschehens in eine möglicherweise bestehende Idylle. Allen Bildern gemeinsam ist die Suche nach Antworten auf die Frage, was bedeutet menschliches Zusammenleben. Was macht es schön? Was macht es schwierig bis unerträglich?
Was ist eine Familie überhaupt? Nur die als Norm gesetzte Vater-Mutter-zwei-Kinder-Konstellation? Selbstverständlich kann die Norm gelingen. Großes Glück bedeuten. Aber wenn nicht?
Wozu benötigt man Nähe? Geborgenheit, Schutz vor den Schrecken der Welt und, wenn diese nicht abgewendet werden konnten, einen Ort zur Gesundung? Eine Möglichkeit seine Sexualität auszuleben, Kinder in die Welt zu setzten, Großeltern zu werden. Familien bedeuten Struktur, ein Geben und Nehmen, aber auch Einengung bis zur Unterdrückung, Ausbeutung und Gewalt. 

 

 


Elisabeth Schwarzhaupt, erste Bundesministerin am Redepult im Abgeordnetenhaus (© Bundesarchiv, Fotograf: unbekannt)
Elisabeth Schwarzhaupt, erste Bundesministerin am Redepult im Abgeordnetenhaus (© Bundesarchiv, Fotograf: unbekannt)

 

Aufbruch der Frauen in die Politik der Moderne - 
Teil II:  Von der Gleichberechtigung zur Selbstbestimmung
14.04 - 01.11.2019

2019 jährt sich zum 70. Mal die Verabschiedung des Grundgesetzes, in der die Gleichberechtigung von Frauen und Männern verankert wurde. Wir nehmen dies zum Anlass für eine Ausstellung zum frauenpolitischen Aufbruch. 

Die Ausstellung „Von der Gleichberechtigung zur Selbstbestimmung“,  konnte mit maßgeblicher Unterstützung vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) und der Nordrhein-Westfalen-Stiftung sowie der Stadt Bonn realisiert werden.
„100 Jahre Frauenpolitischer Aufbruch“ ist Teil des Bauhaus-Jubiläums in NRW. "100 jahre bauhaus im westen" ist ein Projekt des NRW-Ministeriums

für Kultur und Wissenschaft und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe. Schirmherrn ist Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Erläuterung: *Teil 1 u. Teil II des frauenpolitischen Aufbruchs zur Frauenwahlrecht werden in verdichteter Form bis zum 1. Nov. 2019 zu sehen sein. 

Näheres entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.

 

Aufbruch der Frauen in die Politik der Moderne - 
vom Frauenwahlrecht zum Frauenmandat
03.10.2018 - 01.11.2019
Teil 1: Vom Frauenwahlrecht zum Frauenmandat
03.10.2018 - 01.05.2019
 
1902 gründete Dr. Anita Augspurg den Deutschen Verein für das
Frauenstimmrecht. Nur eine Minderheit forderte das allgemeine gleiche
Wahlrecht für Frauen, konservative Frauen lehnten es ab, da sie nicht für eine allgemeine Emanzipation eintraten, sondern für das eingeschränkte Klassenwahlrecht, das Männer ausübten.
Während SPD-Politikerinnen Kundgebungen organisierten, war es die
Strategie der bürgerlichen Wahlrechtsvereine, Petitionen einzureichen.
Damit waren die Parlamente gezwungen, sich mit dem Frauenstimmrecht auseinanderzusetzen.
Doch die Frauen hatten keine Chance auf Erfolg. 

Ohne die November-Revolution wäre das allgemeine gleiche Wahlrecht 1918 nicht eingeführt worden. Bei der Wahl zur Nationalversammlung 1919 überließen die Parteien einigen Kandidatinnen vordere Listenplätze, weil sie auf die Stimmen der Wählerinnen hofften. Ca. 9% Frauen wurden gewählt. Doch bei jeder weiteren Wahl nahm ihr Anteil ab. Frauenrechtlerinnen starteten vergeblich Kampagnen, um Politikerinnen aussichtsreiche Listenplätze zu sichern. Stellten Frauenlisten eine Alternative dar? Die wenigen Parlamentarierinnen schafften es, wichtige rechtliche Verbesserungen für Frauen durchzusetzen, doch hatten sie sehr unterschiedliche Vorstellungen über Frauenpolitik. Das Erstarken des Nationalsozialismus stellte die frauenpolitischen Errungenschaften wieder in Frage.
„100 Jahre Frauenpolitischer Aufbruch“ ist Teil des Bauhaus-Jubiläums in NRW. "100 jahre bauhaus im westen" ist ein Projekt des NRW-Ministeriums

für Kultur und Wissenschaft und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe. Schirmherrin ist Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.