Vorschau


Das Frauenmuseum arbeitet kontinuierlich an neuen Ausstellungen und Projekten. Hier erhalten Sie eine kurze Übersicht über das kommende Programm.


Frauenmuseum Bonn 2020



Frauenmuseum Bonn 2021


Text und Figur (Foto) Marianne Pitzen Matronen für Bonn
Text und Figur (Foto) Marianne Pitzen Matronen für Bonn

Die Matronen 

 

- Februar bis Dezember 2021 -

 

Die Matronen (lateinisch von matrona: Famillienmutter, gehobene Dame) sind die Muttergottheiten der germanischen und keltischen Religion.

Das Frauenmuseum Bonn erzählt anlässlich seines 40-jährigen Bestehens die Geschichte der Matronen-Frauen.

 

Die Figuren entstehen über viele Jahre wenn nicht Jahrzehnte, sie wachsen auch nach, sind Zeichen für wundersame Nachhaltigkeit und weiblichen Geist. Die Mega-Hauben sind wie Speicher für weibliches Wissen & Weisheit.

Um davon einiges aus matronalen Zeiten in die unsrige hinüber zu retten, lasse ich sie wieder aufleben, sich vermehren und sich als Individuen geben. Sie haben jede ihren eigenen Ausdruck und Charakter, sie finden sich am liebsten in parlamentarischer Formation auf ihren Plätzen ein.

 

Sie bestehen aus nichts als aus Papier, das Schichten bildet und geklebt ist, wenn man sie teilen würde, sähe das Innere wie große Zwiebeln aus. Im Inneren ist nur Zeitungspapier, gelesen, verwertet, zerfetzt, im Archiv des Museums bewahrt, alles Nachrichten und die tägliche Geschichte unserer Welt. Die matronalen Gewänder fließen, strömen, sind wie in Bewegung...

Langeweile im Paradies 

 

- Februar bis Oktober 2021 -

 

Schöpfungsgeschichten der Welt

Gartenkulturen

Eva teilt den Apfel nicht

 

Ausstellungsdauer: Februar bis Oktober 2021*

Vernissage: Februar 2021 *

 

Die Wirkungsmacht der uralten Geschichten der Völker ist ungebrochen. Was an Euphrat und Tigris begann, tauchte in „Second World“ und diversen Finanzoasen wieder auf. Die Rolle der Frauen wurde mit der Vertreibung aus dem Garten Eden für Jahrtausende festgelegt.

Das Projekt befasst sich mit Mythen, weiblichen Utopien, Ökologie und der Klimadebatte. Die Sorge der Menschen der Gegenwart, führt so hofft man, zu Bewusstseinswandel und Umdenken.

 

Über ein üppiges Szenarium aus Installationen zeitgenössischer Künstler*innen und informativen Bereichen verschiedener Wissenschaftlerinnen (Botanikerinnen, Biochemikerinnen, Matheforscherinnen) wird das Interesse und Engagement größerer Kreise erreicht.

 

Bild: "EVA - Die faulende Gleichberechtigung", von Biggi Slongo

* Änderungen vorbehalten


Demonstration in Essen vom FFBIZ
Demonstration in Essen vom FFBIZ

100 Jahre Frauenpolitischer Aufbruch

 

Teil III: Feministische Kunst und Neue Frauenbewegung

 

Das Frauenmuseum Bonn zeigt vielfache Facetten der feministische Kunst und die Entwicklung der Neuen Frauenbewegung ab den 70er Jahren. Freuen Sie sich auf eine vielfältige Ausstellung, die gleichzeitig der dritte Teil der Ausstellungsreihe "100 Jahre Frauenpolitischer Aufbruch" ist. Der Ausstellungsbeginn ist für Ende 2021 vorgesehen.


Frauenmuseum Bonn 2022


Digitopia

Das Frauenmuseum als Future Lab zur digitalen Selbstbestimmung -

In welcher Welt wollen wir leben? Bestimmt der Mensch die Technik oder kontrolliert diese ihn schon und weite Teile der Gesellschaft? In allen Bereichen wirft die sich rasant entwickelnde Digitalisierung grundlegende ethische und gesellschaftspolitische Fragen auf. Ab Ende 2021 werden mit der Rationale 5 die digitalen Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die neuen Lebens- und Arbeitswelten in Bezug auf die Frauengeschichte thematisiert. Kunst- und Kulturschaffende, Informatiker*innen und Ingenieur*innen zeigen in ihren Werken und interaktiven Projekten im Rahmen der Ausstellung die vielfältigen Aspekte des Menschlichen, das durch die technischen Entwicklungen in bisher nie gekannter Weise herausgefordert wird. 

 

Wirken Kunst und Kultur als ethisches Korrektiv bedrohlicher technischer Entwicklungen? Jenseits von dystopischer Angstlust oder utopischem Optimismus wird an die rationalen Ideenwelten der europäischen Aufklärung angeknüpft und an der Schnittstelle zwischen Kunst und Technik der Versuch einer kritischen Standortbestimmung unternommen. Dazu können Ausstellungsbesucher*innen im Frauenmuseum als Future Lab Einblicke in das Programmieren bekommen und gegebenenfalls im 3D - Drucker ein eigenes Werk herstellen.