Kunstmessen im Frauenmuseum Bonn


Von 1984 bis 2015 diente das Frauenmuseum als Plattform für insgesamt 25 Kunstmessen. Die aus diesem Anlass entstandenen Kataloge nehmen Sie mit auf eine spannende Zeitreise.

Es ist eine einmalige Dokumentation über 30 Jahre, die das breite Spektrum zeitgenössischer Kunst von Frauen in ganz Deutschland, zunehmend aber auch weltweit erfasst.

In jedem Katalog finden Sie ca. 60 hochwertige Abbildungen von Arbeiten der anwesenden Künstlerinnen nebst einer kurzen Beschreibung der Kunstwerke.

 

Einleitende Beiträge von Marianne Pitzen, Valentine Rothe, Renate Hendricks und anderen runden diese Zeitreise ab.

Sie greifen jeweils aktuelle Themen auf und setzen Kunst in Beziehung zu Kommerz, Politik, Gesellschaft und Öffentlichkeit.

 

Seit 2006 wird zu diesem Anlass der Valentine Rothe Preis zur Förderung junger Künstlerinnen verliehen.

 

 

 

Alle Kataloge könne im Archiv des Frauenmuseum Bonn eingesehen werden. Eine Auswahl steht hier auch zum Kauf zur Verfügung.


Kunstmesse - Kataloge


25. Kunstmesse - 2015

Zum Jubiläum resümiert Marianne Pitzen noch einmal über den Zusammenhang zwischen Kunst und Kommerz:“ Die Kunstmesse ist kommerziell und passt eigentlich gar nicht in ein klassisches Museum. Wir hatten jedoch von Anfang an die Lebenswirklichkeit der Künstlerinnen vor Augen, die nicht allein inhaltlich und experimentell arbeiten können, sondern ihre Werke verkaufen wollen. Die Produktion von Kunst muss in Umsatz und weite Verbreitung münden…“

A4, Softcover, Abbildungen in Farbe , Sprache Deutsch

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24. Kunstmesse - 2014

Zur 24. Kunstmesse hatten sich wiederum hunderte von Künstlerinnen beworben; drei Viertel der 100 ausgewählten Künstlerinnen kamen nicht aus Bonn, sondern der ganzen Bundesrepublik und dem benachbarten Ausland. Das Niveau war hoch; und es wurde gekauft: „Ein unbeschreibliches Hochgefühl entsteht, wenn wir sehen, wie Kunstfreunde und Kunstfreundinnen ihre gerade erworbenen Bilder und Objekte davontragen und ganz offensichtlich ihr trautes Heim damit schmücken.“ (aus dem Vorwort von Marianne Pitzen)

A4, Softcover, Abbildungen in Farbe , Sprache: Deutsch

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23. Kunstmesse - 2013

Dr. Valentine Rothe spricht in ihrem Vorwort die jungen Künstlerinnen direkt an. Sie unternimmt eine Zeitreise in die Geschichte der Ästhetik und kommt zu dem Schluss: “Ob Sie den Weg über eine traditionellere Auffassungsweise wählen oder Protest und Provokation zur Triebfeder ihrer künstlerischen Arbeit auserkoren haben, das muss Ihnen überlassen bleiben. Mögen es geglückte Dinge sein.“

 

Der Preis (dotiert mit 1000 Euro, 600 Euro und 400 Euro) möchte einen kleinen Beitrag leisten zu freundlichen Arbeitsumständen und guten Einfällen.

A4, Softcover, Abbildungen in Farbe und Schwarz-Weiß, Sprache: Deutsch

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22. Kunstmesse - 2012

„Kunst in Zeiten der Finanzkrise – was bleibt, wenn der Kür das Geld fehlt?“ über dieses Thema referierte Renate Hendricks (MdL, Unterstützerin des Valentine Rothe Preises) in ihrem Grußwort. Gerade die jungen Künstlerinnen liegen ihr am Herzen. Auch in Zeiten der Krise können Politik und Wirtschaft nicht von der Verantwortung für die Kunst und Kunstförderung entbunden werden. „Kunst ist keine Zierart, sondern auch immer ein Ausdruck von Gesellschaft, der Zeit und den Umständen, in denen wir leben.“ Das sehen Sie hier im Katalog an den Werken der jungen Künstlerinnen, die für den Valentine Rothe Preis nominiert waren.

A4, Softcover, Abbildungen in Farbe, Sprache: Deutsch

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21. Kunstmesse - 2011

In ihrem Vorwort thematisiert Marianne Pitzen das Verbleiben der Kunst. „Wenn Kunst nicht an die Öffentlichkeit komme, nicht in den Handel, in Ausstellung und Museen, dann gerät sie in Gefahr, entsorgt zu werden. Sie möchte ein Symposium veranstalten, dass die Sammlerinnen in den Mittelpunkt stellt. Fragen wie „Wie weit lässt man zu, dass ein Kunstwerk die eigene Wohnung verändert? …Möchte man, dass die eigene Sammlung ein Gesicht bekommt, als Sammlung vorzeigbar wird?…“sollten dort diskutiert werden.

 

Ein Plädoyer für den Erwerb von Kunst. Wie der Katalog zeigt, wurden auch diesmal wieder anspruchsvolle Werke angeboten, die vielleicht den Grundstein für eine Sammlung gelegt haben…

A4, Softcover, Abbildungen in Farbe, Sprache: Deutsch

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20. Kunstmesse - 2010

2010 übernahm Kathrin Wallat die Projektleitung der Kunstmesse. In ihrer Vorstellung schrieb sie:“ Wenn ich mir die Zahl 20 vor Augen führe und gleichzeitig bedenke, dass die Kunstmesse im frauenmuseum ihr zwanzigstes Jubiläum feiert, wird mir klar, dass diese Veranstaltung viel mehr ist eine Verkaufsmesse. Sie ist eine Institution auf dem sich ständig wandelnden und variierenden Kunstmarkt. Wie ein organisches Ganzes haben sich Netzwerke und den Künstlerinnen, Gruppen und den Galerien gebildet, wie ein kreativer Garten, in welchem der Besucher gerne verweilt.“

A4, Softcover, Abbildungen in Farbe und Schwarz-Weiß, Sprache: Deutsch

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19. Kunstmesse - 2009

„Auch bei der 19. Kunstmesse im frauenmuseum musste aus der dreifachen Bewerberinnen-zahl ausgewählt werden, was gut für die Messe ist, und daraus wurden die jungen Künstlerinnen für den ValentineRothePreis nominiert. Es war wie immer schwierig und zugleich hocherfreulich, denn man erfährt, was Künstlerinnen im ganzen Lande und darüber hinaus bewegt und fasziniert“ (Marianne Pitzen in ihrem Vorwort). Die Qualität der Arbeiten dokumentiert der vorliegende Katalog.

A4, Softcover, Abbildungen in Farbe und Schwarz-Weiß, Sprache: Deutsch

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18. Kunstmesse 2008

„Ist der Kadaverhai des Britischen Künstlers Damien Hirst wirklich 140 Millionen Euro wert, den er am 16.9. bei Sotheby’s verkaufte?“ fragt Marianne Pitzen in ihrem Vorwort. Sie würde sich durchaus wünschen, „dass der so genannte überhitzte Kunstmarkt s. Geldanlagen endlich zusammenkracht…“ und gleichzeitig, dass „die Sammler und Sammlerinnen sich nun voller Entdeckerlust der preislich noch nicht so abgedrifteten Kunst von noch nicht ganz so bekannten Künstlerinnen ( auf der Kunstmesse) zuwenden.“

A4, Softcover, Abbildungen in Farbe und Schwarz-Weiß, Sprache: Deutsch

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17. Kunstmesse 2007

2006 war die Auslobung des Valentine Rothe Preises ein großer Erfolg und fand ein breites Echo. „Es war eine Freude zu erleben, wie beschwingt und gelöst junge Künstlerinnen aufeinander zugingen, nachdem sie sich entschlossen hatten, das bisher mehr oder weniger verborgene künstlerische Tun im öffentlichen Raum des frauenmuseums zu präsentieren.

 

Auch in diesem Jahr stellen wieder viele junge Künstlerinnen ihre Arbeiten aus und sind für diesen Preis nominiert. Mittlerweile unterstützt auch Renate Hendricks, Schirmherrin der diesjährigen Kunstmesse, diesen Preis.

A4, Softcover, Abbildungen in Farbe und Schwarz-Weiß, Sprache: Deutsch

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16. Kunstmesse - 2006

Zum ersten Mal wurde 2006 der Valentine Rothe Preis vergeben – ein Preis für junge Künstlerinnen bis 35 Jahre.

„Für das frauenmuseum und die 16. Kunstmesse ist es ein Glück und ein Gewinn, dass sich Dr. Valentine Rothe in diesem Jahr entschieden hat, erstmals einen Förderpreis für junge Künstlerinnen auszuloben…. Seit einigen Jahren ist ihr die Förderung und Weiterentwicklung des Nachwuchses ein besonderes Anliegen. Junge Kunst als Ausdruck von gesellschaftlichen Veränderungen, von Kreativität, Neugierde und Beweglichkeit. So möchte sie den Preis

 

„für die Enkelinnen“ verstanden wissen. (Gudrun Angelis, Projektleiterin frauenmuseum)

A4, Softcover, Abbildungen in Farbe und Schwarz-Weiß, Sprache: Deutsch

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14. Kunstmesse - 2004

Aus dem Vorwort von Marianne Pitzen: “Besser denn je steht die Kunstmesse des frauenmuseums da. Sie ist die erste der weiblichen Kunstszene, und sie hat die späteren Künstlerinnenmessen nicht nur in den Schatten gestellt, sondern auch spielend überlebt….

 

Ausschlaggebend für den Erfolg des Bonner Modells ist ganz sicher die Qualität der Kunst, die durch eine Jury ermittelt wird. … Nicht unwichtig für das Image der Bonner Kunstmesse ist der finanzielle Erfolg, den die meisten Teilnehmerinnen hatten.“

A4, Softcover, Abbildungen in Farbe und Schwarz-Weiß, Sprache: Deutsch

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13. Kunstmesse - 2003

Nach 5 Jahren Pause öffnete die Kunstmesse wieder ihre Pforten. „Endlich wieder“, schrieb Christine Overmans (Stadtverordnete) in ihrem Grußwort, und weiter: „Worin liegt denn nun der Reiz von Kunstmärkten? Für mich auch in dem, was eine gute Ausstellung nicht sein darf: ein buntes Nebeneinander der Ausdrucksformen und Stile. Ohne museales Podest und ohne kunsthistorische Überhöhung präsentiert sich hier Kunst. … Man darf schauen ohne allgemeingültig bewerten zu müssen. Und Angebot schafft Nachfrage!…“

A4, Softcover, Abbildungen in Schwarz-Weiß, Sprache: Deutsch

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12. Kunstmesse - 1997

Aus dem Vorwort von Erika Coché: „Wo anders als dort (das Frauenmuseum der Stadt Bonn) hätte das Konzept einer Kunstmesse ausschließlich für Frauen entwickelt werden können? Dieses Konzept ist so erfolgreich, dass die Kunstmesse Bonn in diesem Jahr schon zum 12. Male stattfindet…. Die Kunstmesse im Frauenmuseum gibt Künstlerinnen ein ausgezeichnetes Forum, ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren und damit Kunst von Frauen wahrnehmbar zu machen.“

A4, Softcover, Abbildungen in Schwarz-Weiß, Sprache Deutsch

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11. Kunstmesse - 1996

Zum ersten Mal sind neben den Künstlerinnen auch Galeristinnen dabei. „Es ist ein Experiment, denn es ist ein Tabu, daß Kunstproduzentin und Kunstvermittlerin, die sich im allgemeinen nicht so grün sind, vereint auftreten,“ schreibt Marianne Pitzen in ihrem Vorwort, und weiter: „ Bei den Galeristinnenschulen, die dreimal im FM stattfanden, wurde jedoch jedesmal gesagt, daß die Galeristinnen gerne mehr an positiven Kontakten zu Künstlerinnen hätten. Und das kann im Rahmen der Messe ganz locker in die Gänge kommen.“

A4, Softcover, Sprache Deutsch, Abbildungen inSchwarz-Weiß,

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10. Kunstmesse - 1995

Die Kunstmesse hatte sich im Laufe der Jahre etabliert. Zur 10. Kunstmesse nahmen rund 100 Künstlerinnen aus der gesamten Bundesrepublik sowie dem nahen Ausland teil. Die Messe bot einen Überblick über das zeitgenössische Kunstschaffen. Neben der klassischen Malerei konnten auch Objektkunst, Installationen und Fotografien erworben werden.

 

In Ihrem Vorwort wünscht sich Marianne Pitzen: „… daß die Kunstfreundinnen mehr von ihrer Verantwortung für die Kunst wahrnehmen. Daß die Künstler und Künstlerinnen leben können von Ihrer Produktion.“

A4, Softcover, Abbildungen in Schwarz-Weiß, Sprache Deutsch

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8. Kunstmesse - 1992

Nach dem Erfolg der Inszenierungen in den letzten beiden Jahren, präsentierte sich die Messe auch 1992 wieder als Erlebnis-Kunst-Haus!  In den einzelnen Abteilungen fanden die Besucher u.a. Art-Sacral, Bücher, Menschenbilder, Zoo, Konfektion … und natürlich Sonderangebote.

 

 

Erweitert wurde die Veranstaltung durch Finnische Kunst, viel Programm (z.B. Aktion „Ablaßbriefe“) und einer Matinee. Auch gab es eine Einrichtungsberatung zum Thema: „Wie lebe ich mit moderner Kunst?“

A4, Softcover, 148 Seiten, Abbildungen in Schwarz-Weiß, Sprache: Deutsch

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7. Kunstmesse - 1991

„Auch das zweite Kunstkaufhaus oder die 7. Kunstmesse der Künstlerinnen ist von ähnlichen Gedanken getragen wie das erste im Jahre 1990: Kritik an der Kunstmarktpolitik allgemein, die den Künstlern und Künstlerinnen das Existenzminimum verweigert!...

 

 

Das Kunstkaufhaus bringt ans Licht, daß es hervorragende Kunst in einer ungeahnten Breite und Dichte gibt. Das Kunstkaufhaus ist eine lustvolle Methode, die Menge an Kunst zu strukturieren und publikumsfreundlich aufzubereiten, und es ist eine Methode, Kunst, Künstlerin und Publikum zusammenzubringen.“ (aus dem Vorwort von Marianne Pitzen)

A4, Softcover, Abbildungen in Schwarz-Weiß, Sprache: Deutsch

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6. Kunstmesse - 1990

Die 6. Kunstmesse wurde als Kunstkaufhaus inszeniert.

 

„Kunstkaufhaus – ein Rausch“, so titelte Marianne Pitzen ihr Vorwort zur 6. Kunstmesse.

Die Künstlerinnen nutzten das Kunstkaufhaus als Möglichkeit, um ihre Kunst zu verkaufen aber gleichzeitig als Forum, um über Kunst und Konsum zu reflektieren.

 

 

„Gemeinsam ist den Arbeiten, daß sie das Thema zumeist spielerisch oder ironisch umsetzen, ohne jedoch den ernsthaften Anspruch der Kunst selbst aufzugeben. Dies offenbart sich sowohl in den Exponaten als bei den von den Künstlerinnen in eigener Regie gestalteten Katalogseiten.“ (Heidrun Rottke, Katalogredaktion).

A4, Softcover, Abbildungen in Schwarz-Weiß, Sprache Deutsch

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5. Kunstmesse - 1988

Die 5. Kunstmesse – ein kleines Jubiläum. 220 Künstlerinnen reichten Ihre Arbeiten ein. Aber nur 50 Plätze konnten vergeben werden. Die Jury hat sich die Auswahl nicht einfach gemacht. Ihr war bewusst, dass im Publikum eine latente Bereitschaft zum Zweifel an der Professionalität der Künstlerinnen vorhanden war. „Um die Akzeptanz „weiblicher Künstler“ war und ist es schlecht bestellt… Solche Vorurteile im Kopf, reagierten wir besonders empfindlich auf Dilettantisches, Modisches und Mutterschaftliches. Wir forderten von den eingereichten Arbeiten Niveau, spürbare Kraft und Eigenständigkeit…“ (Ruth Diehl in ihrem Vorwort). 

A4, Softcover, Abbildungen in Schwarz-Weiß, Sprache: Deutsch

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