Die Heilige Gertrudis ist eine Äbtissin, geboren Anfang des 9. Jahrhunderts. Sie soll eine Tochter Pipins des Kleinen - König der Franken - gewesen sein. Im  Frauenmuseum befindet  sich eine ihr gewidemete Hauskapelle.
Die Exponate im Frauenmuseum sind den hartnäckigen Recherchen des Bonner Künstlers Curt Delander zu verdanken.

Die Fundstücke haben eine lange Geschichte.

 

"626 wurde Gertrud in Brabant südlich von Brüssel in einer mächtigen Familie geboren. "Sie war eine Querdenkerin", sagte Marianne Pitzen, Leiterin des Bonner Frauenmuseums über die Äbtissin von Neville. "Sie konnte lesen und schreiben, was für Frauen im frühen Mittelalter nicht ungefährlich war und sie gab ihr Wissen weiter.

 

Sie setzte sich dafür ein, dass auch Mädchen die Heilige Schrift lesen konnten. Gertrud wird auf Abbildungen fast immer mit einem Buch in der Hand dargestellt. Daher auch die Verbindung zum Frauenmuseum", so Pitzen. Gertrud starb am 17. März 659 mit 33 Jahren." schreibt der   > General Anzeiger Bonner.

 

Die Gertrudiskapelle im Frauenmuseum Bonn, dem einzigen Museum weltweit mit einer ökumenisch geweihten Hauskapelle,  bietet ab Oktober 2018 in Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde Sankt Petrus Segensgottesdienste für alle Formen von Lebenspartnerschaften an. Vor jeder Segensfeier findet ein persönliches Vorgespräch statt.   Anmeldungen und Informationen über das Pastoralbüro von Sankt Marien, Heerstraße 128, 53111 Bonn   Tel: 0228 – 63 35 35    Fax: 0228 -  63 29 18
Mail: pastoralbuero@sankt-petrus-bonn.de  
Montag, Dienstag, Donnerstag: 9.00 - 12.00 Uhr
Mittwoch und Freitag: 15.00 -18.00 Uhr   oder
das Frauenmuseum Bonn, Im Krausfeld 10, 53111 Bonn  Tel: 0228 – 69 13 44
Mail: petra.peter-friedrichs@frauenmuseum.de