Pressemitteilungen


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Frau Petra Peter-Friedrichs
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Pressemitteilung 20.01.2020 - BTHVN2020 im Frauenmuseum


Pressemitteilung

 

Das Beethoven-Jahr ist nun auch im Frauenmuseum (FM) angekommen: Zur Pressevorbesichtigung der Ausstellung: „Eleonore, Emilie, Elise – Beethoven und die Frage nach den Frauen im Bonn des 18. Jahrhunderts, im Land der Sehnsucht, in der Musik“ lädt das FM hiermit für Freitag, 31. Januar um 12 Uhr, ein. Die Ausstellung dauert vom 2. Februar bis zum 8. November.    

 

Die Namen im Titel „Eleonore, Emilie, Elise…“ stehen für die Bonner Freundin, die Komponistin Emilie Meyer (1812-1883) und eine der möglichen Geliebten Beethovens. Das Projekt im Frauenmuseum ist sicher einmalig von seiner Komposition her: informativ durch seinen Geschichtsbereich mit Bonnbezug, durch die Klangzonen, von den Video-Installationen ausgehend, durch die Frauen seiner Zeit, die es den Künstlerinnen von heute besonders angetan haben. Komponistinnen, die völlig vergessen waren, kommen in Bild, Biografie und im Konzertprogramm zum Zuge. Doch nicht nur die Frage nach den Frauen steht im Raum, sondern auch der Männlichkeitskult um Ludwig van Beethoven (LvB), seine Musik sei die männlichste… (s. Vorträge der Musikprofessorinnen Beatrice Borchard und Christine Siegert).

 

Durch das Giertor am Rhein

Der Weg in die Ausstellung führt durch das Giertor am Rhein, dahinter öffnet sich die Rheingasse mit dem Haus Nummer 7 (heute Rheinlagen und Oper von hinten), wo der kleine Ludwig zum jungen Mann heranwuchs. Hier, in der „echten Altstadt“, geht man über Steinplatten aus dem Hof von Beethovens Wohnhaus. Und was erfährt man über seine Mutter, Geschwister, und Cäcilia, die Nachbarin? Im Haus der Helene von Breuning fand er Zugang zur geistigen Elite Bonns und Jugendfreundin Eleonore. Kostüme aus dem Filmprojekt von Georg Divossen zaubern imaginäres Leben in den Breuningschen Salon.

 

Raum-und Videoinstallationen auf der „Belle Etage“ 

Die „Belle Etage“ des Frauenmuseums öffnet sich den Raum-und Video-Installationen der zeitgenössischen Künstlerinnen. Von den 50 Künstlerinnen sind etliche als Grenzgängerinnen zwischen Bildender Kunst und Musik tätig wie zum Beispiel Christine Fausten, Textilfigurenkünstlerin und Komponistin, oder Rena Meyer-Wiel, Sängerin, Filmemacherin und Objektbauerin. Gisela Weimann pflanzt den „Garten der Komponistinnen“, Chris Werner lässt den Mond durch romantische Gefilde wandern, die entsprechende Sonate wird in Gesang transformiert (F. Schauhoff). Tragisch: Heide Pawelzik wünschte sich als Kind eine Geige, bekam eine Geige zum 5. und 7. Geburtstag, doch jedes Mal nahm sie ihr die Mutter weg. Zu sehen, sieben verkohlte Geigen auf den Boden. Klassische Skulpturen schufen Madeleine Pons und Franziska Schwarzbach. Den Frauen aus Beethovens Umfeld widmen sich Anne R. Kieschnick, Ulrike Filgers (Video), Mo Kleinen u.a. Aus tiefem Mitgefühl mit seinem Gehörleiden entstanden die Werke von Maura Loytved-Hardegg und Irmtraud Büttner-Hachmeister. Und immer wieder werden - wenn auch sporadisch – Beethovens Töne durch die Räume schweben, so u.a. das Pausenzeichen der BBC im Videofilm von Anna v. Holleben: Tatatataaa!  pk       


Pressemitteilung 13.01.2020 - LOVE BEETHOVEN


Beethoven ein Geschenk geben, ihn lieben?Die Künstlerin Silvia Maria Philipp reiste durch Deutschland und sammelte Töne, Melodien, Eindrücke und mehr! Spontane Begegnungen auf Deutschlands Straßen sind die Grundlage Ihrer Kunstaktion „LOVE BEETHOVEN“. Sie komponierte mithilfe von Algorithmen und ohne Algorithmen, mit KI und ohne KI ein innovatives Musikstück. Parallel dazu entstand eine Arbeit, die aufgebaut wie ein neuronales Netzwerk der Daten, Film und Musik in Metaphern und Vielschichtigkeit miteinander verbindet.„LOVE BEETHOVEN“ spiegelt die Vielfalt von Gesellschaft und Zeit. Durch die unvorhergesehenen „Geschenke“ der Teilnehmer könnte schon die Entstehung als ein Multiuniversum an Uraufführungen gesehen werden. Uraufführungen, die jeweils die verschiedenen Aspekte des Individuums aufzeigen.Mensch oder KI ? Der Mensch ist besser im abstrakten Denken. Robustheit und Generierbarkeit benötigen mehr als Korrelationen. Es hindert allerdings nicht daran, ein dynamisches Projekt mit agilen Methoden zu koppeln. Ein Spiel zwischen ästhetischen Normen und Möglichkeiten, zwischen tonalen und atonalen Systemen, kompositorischen Techniken und Ansichten.Kein klassischer Programmcode sondern Aleatonik und die künstlerische Umsetzung künstlicher und menschlicher neuronaler Netze. Der Input der Bevölkerung erreicht Hidden Layer (Mensch und KI). Durch Backpropagation erfolgt eine weitere Entwicklung des Projektes. Die Künstlerin entschied sich für die Verwendung von Algorithmen zur Generierung verschiedener Klänge, Töne und auch für den intuitiven Verzicht darauf.

 

Silvia Maria Philipp komponierte bereits Lieder und Filmmusik zur Vertonung von Videos und Performances. Kunststudium in München mit Abschluss, Studienaufenthalte in Berlin, Rom, London, Frankreich, ehem. Jugoslawien, Schottland und Toskana.ausgewählte Künstlerin(AUSWAHL) fürdas Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland,UNESCO(2002),UN(2011),Bonn”,“Miniartextil”, Como, Italy, “Salon de Paris”,”Museum van Bommel, Netherlands”(2005), “Hommage a John Cage”(mit den Bald Girls 2014),5 th TAIWAN international videoart exhibition(2016) , Performance Day, Wiesbaden, ART-LIVE TOUR (Athen-Venedig-Kassel- Münster(2017)Internationale Triennale of Paper Art (2018) Gründerin und Organisatorin des ersten Frauenfinanzgipfels, weltweite Kunstaktion “Schritte ins nächsteJahrtausend“, europaweite Kunstaktion „IM NAMEN DER FUGGERIN“, „GUTES VERSCHWENDEN –WASTING GOOD THINGS“(seit 2012), „Mariasgesucht,“100- Jahre- Maria Patrona Bavariae“, „Maria Knotenlöserin“, „Katharina von Bora- TABLE TALKS“, Kuratorin, Dozentin, Kooperation mit Institutionen, Museen...internationale Tätigkeit , preisprämierte Arbeiten, www.artsteps.de

Pressemitteilung 29.10.2019 - BTHVN2020


 

 

Bonn, 29. Oktober 2019

 

Beethoven und die Frage nach den Frauen
Statement von Malte Boecker, künstlerischer Geschäftsführer der Beethoven Jubiläums GmbH

 

Beethoven und die Frage nach den Frauen beleuchtet einen wichtigen Aspekt in der Biografie Beethovens, der oft zu kurz kommt oder einseitig auf das Thema der Geliebten verengt wird. Die Projektreihe ist ein interessanter Baustein im Gesamtkonzept des Jubiläumsjahres, welches einlädt Beethoven neu zu entdecken.“

 

Beethoven und die Frage nach den Frauen wird durch die Beethoven Jubiläums GmbH gefördert und ist Teil des vielfältigen Veranstaltungs-programms BTHVN2020.

 

Über die Beethoven Jubiläums GmbH: Beethovens 250. Geburtstag wird 2020 weltweit gefeiert. Die als Tochtergesellschaft der Stiftung Beethoven-Haus gegründete gemeinnützige Beethoven Jubiläums GmbH koordiniert mit Unterstützung der Bundesregierung, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises ein deutschlandweites Programm, das unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten der Bundesrepublik steht. Unter dem Motto 'Beethoven neu entdecken' umfasst das Programm etwa 300 geförderte Projekte. Die Terminübersicht des Jubiläumsjahres ist jeweils aktuell im Veranstaltungskalender auf www.bthvn2020.de zu finden.

 

 

 

 

 

Beethoven Jubiläums GmbH

Loggia am Stadthaus 2. OG

Thomas-Mann-Str. 4

D-53111 Bonn

www.bthvn2020.de

 

 

PRESSEKONTAKT

Frau Tiffany Künster

T: +49 163 702 4864

pressoffice@bthvn2020.org

 

 

 


Werfen Sie einen Blick in das "Eleonore, Emilie, Elise - Beethoven und die Frage nach den Frauen" Programmheft und erhalten Sie ausführliche Informationen zum Rahmenprogramm der Ausstellung.

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Beethoven-Programmheft
Programm_Beethovenjahr_20_01_20.pdf
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