Vorschau


Das Frauenmuseum arbeitet kontinuierlich an neuen Ausstellungen und Projekten. Hier erhalten Sie eine kurze Übersicht über das kommende Programm.


Frauenmuseum Bonn 2020



Afrodeutsche Künstlerinnen

im Frauenmuseum Bonn

 

25.11.2020 - 07.03.2021

 

Die Ausstellung "Afrodeutsche Frauen" bietet Künstlerinnen eine Plattform ihre Arbeiten und Biografien zu präsentieren. Alle ausgestellten Künstlerinnen sind in Deutschland sozialisiert und gleichzeitig afrikanischer Abstammung.

Unter dem Motto Arts, Culture, Science, Empowerment soll nicht nur Deutschlands Einfluss auf den afrikanischen Kontinent, sondern auch die Geschichte und Präsenz Schwarzer Menschen in der Bundesrepublik aufgezeigt werden.

 

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen afrodeutsche Frauen, die sich durch Kunst oder Wissenschaft mit dem Thema afrikanische Diaspora in Deutschland auseinandersetzen. Die Frauen sind fester Bestandteil der Gesellschaft, sind berufstätig, Mütter, Studentinnen, Aktivistinnen, Unternehmerinnen, Moderatorinnen oder Künstlerinnen und zählen sich allesamt zur in Deutschland lebenden Minderheit Schwarzer Menschen, die allgemein mit dem Begriff "AFRODEUTSCH" betitelt wird.

Ziel der Ausstellung ist es, die in Deutschland lebende Subkultur sichtbarer zu machen und zu stärken, die Mehrheitsgesellschaft auf die Erfolge, Teilhabe und Probleme der eigenständigen Kultur afrodeutscher Frauen aufmerksam zu machen und die Community selbst besser zu vernetzten.



Frauenmuseum Bonn 2021


Text und Figur (Foto) Marianne Pitzen Matronen für Bonn
Text und Figur (Foto) Marianne Pitzen Matronen für Bonn

Die Matronen 

 

Die Figuren entstehen über viele Jahre wenn nicht Jahrzehnte, sie wachsen auch nach, sind Zeichen für wundersame Nachhaltigkeit und weiblichen Geist.  Die Mega-Hauben sind wie Speicher für weibliches Wissen & Weisheit.

Um davon einiges aus matronalen Zeiten in die unsrige hinüber zu retten, lasse ich sie wieder aufleben, sich vermehren und sich als Individuen geben. Sie haben jede ihren eigenen Ausdruck und Charakter, sie finden sich am liebsten in parlamentarischer Formation auf ihren Plätzen ein.

 

Sie bestehen aus nichts als aus Papier, das Schichten bildet und geklebt ist, wenn man sie teilen würde, sähe das Innere wie große Zwiebeln aus. Im Inneren ist nur Zeitungspapier, gelesen, verwertet, zerfetzt, im Archiv des Museums bewahrt, alles Nachrichten und die tägliche Geschichte unserer Welt.

Die matronalen Gewänder fließen, strömen, sind wie in Bewegung...

 

Die Matronen (lateinisch von matrona: Famillienmutter, gehobene Dame) sind die Muttergottheiten der germanischen und keltischen Religion.

Das Frauenmuseum Bonn erzählt anlässlich seines 40-jährigen Bestehens die Geschichte der Matronen-Frauen. 


Demonstration in Essen vom FFBIZ
Demonstration in Essen vom FFBIZ

100 Jahre Frauenpolitischer Aufbruch

 

Teil III: Feministische Kunst und Neue Frauenbewegung

 

Das Frauenmuseum Bonn zeigt vielfache Facetten der feministische Kunst und die Entwicklung der Neuen Frauenbewegung ab den 70er Jahren. Freuen Sie sich auf eine vielfältige Ausstellung, die gleichzeitig der dritte Teil der Ausstellungsreihe "100 Jahre Frauenpolitischer Aufbruch" ist. Der Ausstellungsbeginn ist für Ende 2021 vorgesehen.


Frauenmuseum Bonn 2022


Digitopia - Das f m als Future Lab zur digitalen Selbstbestimmung

 

In welcher Welt wollen wir leben? Bestimmt der Mensch die Technik oder kontrolliert diese ihn schon und weite Teile der Gesellschaft? In allen Bereichen wirft die sich rasant entwickelnde Digitalisierung grundlegende ethische und gesellschaftspolitische Fragen auf. Ab Ende 2021 werden mit der Rationale 5 die digitalen Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die neuen Lebens- und Arbeitswelten in Bezug auf die Frauengeschichte thematisiert. Kunst- und Kulturschaffende, Informatiker*innen und Ingenieur*innen zeigen in ihren Werken und interaktiven Projekten im Rahmen der Ausstellung die vielfältigen Aspekte des Menschlichen, das durch die technischen Entwicklungen in bisher nie gekannter Weise herausgefordert wird. 

 

Wirken Kunst und Kultur als ethisches Korrektiv bedrohlicher technischer Entwicklungen? Jenseits von dystopischer Angstlust oder utopischem Optimismus wird an die rationalen Ideenwelten der europäischen Aufklärung angeknüpft und an der Schnittstelle zwischen Kunst und Technik der Versuch einer kritischen Standortbestimmung unternommen. Dazu können Ausstellungsbesucher*innen im f m als Future Lab Einblicke in das Programmieren bekommen und gegebenenfalls im 3D - Drucker ein eigenes Werk herstellen.