Programm

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Aktuelle Ausstellungen


  "Ich sehe was, was du gleich liest"  

 

– Illustrationen aus Kinderbüchern -   

 

 

Ausstellungszeitraum: 9.11.2019 30.11.2019

 

 

Wie kommt das Bild ins Bilderbuch? 

Na, da wird auf Papier gezeichnet und gemalt oder am Computer entworfen – jede Künstlerin und jeder Künstler hat seine eigene Art, Bilder zu schaffen.

 

In der Ausstellung von Kuratorin Sidika Kordes zeigt Käpt’n Book Originalbilder von neun Künstlerinnen und Künstlern: den Kleinen Drachen Kokosnuss von Ingo Siegner, Nulli und Priesemut sowie Cartoons von Matthias Sodtke, den Troll Tojok von Paul Maar und viele andere Bücherhelden und -heldinnen. Schon im letzten Jahr, bei der erfolgreichen Premiere von „Ich sehe was, was du gleich liest – Illustrationen aus Kinderbüchern“, begeisterten auch die Graphic Novels von Barbara Yelin die Gäste. Als eine der bekanntesten deutschen Comic-Künstlerinnen ist sie auch in diesem Jahr mit neuen Werken dabei. Es gibt also jede Menge zu entdecken – für Klein und Groß! 

 

Mit Illustrationen von Lucie Albon, Nina Dulleck, Günther Jakobs, Horst Klein, Claudia Lieb, Paul Maar, Ingo Siegner, Matthias Sodtke, Barbara Yelin.


Abbildung- Frauenköpfe von Ula Hirsch: Links: Afrikanische Frau, Mitte: Chinesin, rechts Selbstbildnis ohne Ähnlichkeit
Abbildung- Frauenköpfe von Ula Hirsch: Links: Afrikanische Frau, Mitte: Chinesin, rechts Selbstbildnis ohne Ähnlichkeit

Frauenköpfe

 

 

Ausstellungszeitraum: 01.12.2019 – 22.12.2019

 

 

 

Die Künstlerin Ula Hirsch ist seit Jahren Mitglied des Vereins „frauenmuseum, kunst, kultur, forschung“ und eine enge Freundin des Museums - was als ein kurzer Besuch, inklusive Lesung aus ihrem neuerschienenen Buch geplant war, entwickelte sich in den kreativen Räumlichkeiten des Frauenmuseums rasch weiter.

 

Jetzt stellt die Malerin im Dezember ihre Auswahl an „Frauenköpfen“ vor. Die Portraitbilder sind auf Holztafeln meist zweiseitig bemalt.

 

 

 

Ula Hirsch stellt bis zu den Weihnachtsfeiertagen im Frauenmuseum aus. Das Museum schließt am 22.12.2019 und öffnet am Donnerstag, 02.01.2020 wieder. Die untypischen Portraitbilder der Künstlerin sind gleichermaßen außergewöhnlich betitelt und heißen deshalb z.B.: „Selbstbildnis ohne Ähnlichkeit“.

 

 

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 01.12.2019 um 16 Uhr laden wir herzlich ein. Programm der Vernissage:

 

 

 

Einführung: Anne Jüssen

 

Lesung: Ula Hirsch liest Gedichte aus ihrem neuen Buch

 

Portraitbilder: Frauenköpf


Hildegard Herget

 

13.10 – 24.11.2019

 

Das Frauenmuseum Bonn zeigt vom 13. Oktober bis 24. November 2019 eine Auswahl an Werken der diesjährig in Salzburg verstorbenen Hildegard Herget. Die Künstlerin führte ein facettenreiches und bewegtes Leben. Die Vielseitigkeit ihrer Kunst wurde über die Jahre mehrfach preisgekrönt und national wie international ausgestellt.

 

Die Kunst von Hildegard Herget, geboren Hellwig (1930-2019) erstreckt sich über die Gestaltung von Mode, Ölmalereien bis hin zur Erschaffung von Skulpturen aus Bronzeguss.

 

In ihrer Jugend feierte Herget, dank großem sportlichem Talent Erfolge in zahlreichen Disziplinen der Leichtathletik und wurde sogar in die deutsche Kernolympiamannschaft berufen. Das hier entwickelte Selbstbewusstsein weckte früh den Wunsch nach Eigenständigkeit und Freiheit.

 

Ein Blick auf den Lebensweg Hildegard Hergets verdeutlicht, was sie durch die Bereitschaft zur Weiterbildung und das stetige Aufbringen immenser Willenskraft erreicht hat: Die in Remscheid geborene Mutter von sieben Kindern, trat bei den Olympischen Spielen in Helsinki beim 80m Hürdenlauf an, war begabte Modeschneiderin und erfüllte sich schließlich ihren Traum Kunst zu studieren. Eine Biografie die nun andere Frauen ermutigen und inspirieren soll.

 

Die Projektidee der Architektin und Tochter, Dipl.-Ing Uta-Maria Herget wird jetzt im Frauenmuseum realisiert, das auch 1990 die Wanderausstellung „Liebespaare“ der Künstlerin präsentierte.


Foto: Elisabeth Schwarzhaupt, erste Bundesministerin am Rednerpult im Abgeordnetenhaus (© Bundesarchiv)
Foto: Elisabeth Schwarzhaupt, erste Bundesministerin am Rednerpult im Abgeordnetenhaus (© Bundesarchiv)

 

Aufbruch der Frauen in die Politik der Moderne  
Teil II:  Von der Gleichberechtigung zur Selbstbestimmung
14.04 - 22.12.2019

2019 jährt sich zum 70. Mal die Verabschiedung des Grundgesetzes, in der die Gleichberechtigung von Frauen und Männern verankert wurde. Wir nehmen dies zum Anlass für eine Ausstellung zum frauenpolitischen Aufbruch. Die Ausstellung „Von der Gleichberechtigung zur Selbstbestimmung“, konnte mit maßgeblicher Unterstützung vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) und der Nordrhein-Westfalen-Stiftung sowie der Stadt Bonn realisiert werden.„100 Jahre Frauenpolitischer Aufbruch“ ist Teil des Bauhaus-Jubiläums in NRW. "100 jahre bauhaus im westen" ist ein Projekt des NRW-Ministeriumsfür Kultur und Wissenschaft und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe. Schirmherrn ist Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Erläuterung: *Teil 1 u. Teil II des frauenpolitischen Aufbruchs zur Frauenwahlrecht werden in verdichteter Form bis zum 1. Nov. 2019 zu sehen sein. Näheres entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.„100 Jahre Frauenpolitischer Aufbruch“ ist Teil des Bauhaus-Jubiläums in NRW. "100 jahre bauhaus im westen" ist ein Projekt des NRW-Ministeriumsfür Kultur und Wissenschaft und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe. Schirmherrin ist Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.


Aufbruch der Frauen in die Politik der Moderne  

vom Frauenwahlrecht zum Frauenmandat
03.10.2018 - 22.12.2019
 

1902 gründete Dr. Anita Augspurg den Deutschen Verein für dasFrauenstimmrecht. Nur eine Minderheit forderte das allgemeine gleicheWahlrecht für Frauen, konservative Frauen lehnten es ab, da sie nicht für eine allgemeine Emanzipation eintraten, sondern für das eingeschränkte Klassenwahlrecht, das Männer ausübten.

 

Während SPD-Politikerinnen Kundgebungen organisierten, war es dieStrategie der bürgerlichen Wahlrechtsvereine, Petitionen einzureichen.Damit waren die Parlamente gezwungen, sich mit dem Frauenstimmrecht auseinanderzusetzen. Doch die Frauen hatten keine Chance auf Erfolg. Ohne die November-Revolution wäre das allgemeine gleiche Wahlrecht 1918 nicht eingeführt worden. Bei der Wahl zur Nationalversammlung 1919 überließen die Parteien einigen Kandidatinnen vordere Listenplätze, weil sie auf die Stimmen der Wählerinnen hofften. Ca. 9% Frauen wurden gewählt. Doch bei jeder weiteren Wahl nahm ihr Anteil ab.

 

Frauenrechtlerinnen starteten vergeblich Kampagnen, um Politikerinnen aussichtsreiche Listenplätze zu sichern. Stellten Frauenlisten eine Alternative dar? Die wenigen Parlamentarierinnen schafften es, wichtige rechtliche Verbesserungen für Frauen durchzusetzen, doch hatten sie sehr unterschiedliche Vorstellungen über Frauenpolitik. Das Erstarken des Nationalsozialismus stellte die frauenpolitischen Errungenschaften wieder in Frage.