Vorschau

Das Frauenmuseum arbeitet kontinuierlich an neuen Ausstellungen und Projekten. Hier erhalten Sie eine kurze Übersicht über das kommende Programm.


Käpt'n Book


 

Ich sehe was, was du gleich liest

– Illustrationen aus Kinderbüchern

 

Ausstellungszeitraum: 9.11.2019 30.11.2019

 

Feierlicher Eröffnung am 17.11.2019 von 15 bis 18 Uhr

 

Wie kommt das Bild ins Bilderbuch? 

Na, da wird auf Papier gezeichnet und gemalt oder am Computer entworfen – jede Künstlerin und jeder Künstler hat seine eigene Art, Bilder zu schaffen.

 

In der Ausstellung von Kuratorin Sidika Kordes zeigt Käpt’n Book Originalbilder von neun Künstlerinnen und Künstlern: den Kleinen Drachen Kokosnuss von Ingo Siegner, Nulli und Priesemut sowie Cartoons von Matthias Sodtke, den Troll Tojok von Paul Maar und viele andere Bücherhelden und -heldinnen. Schon im letzten Jahr, bei der erfolgreichen Premiere von „Ich sehe was, was du gleich liest – Illustrationen aus Kinderbüchern“, begeisterten auch die Graphic Novels von Barbara Yelin die Gäste. Als eine der bekanntesten deutschen Comic-Künstlerinnen ist sie auch in diesem Jahr mit neuen Werken dabei. Es gibt also jede Menge zu entdecken – für Klein und Groß!

 

Mit Illustrationen von Lucie Albon, Nina Dulleck, Günther Jakobs, Horst Klein, Claudia Lieb, Paul Maar, Ingo Siegner, Matthias Sodtke, Barbara Yelin.



Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

 

Montag, 25.11.2019 

 

Am internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen stellen u.a. jesidische, syrische und kurdische Frauen ihre Lebensgeschichten im Frauenmuseum vor.

 

Die Vernissage zur Ausstellung "Der lange Weg zum Mahnmal" beginnt um 18 Uhr.

 

Geladen sind eine Politikerin der Partei Bündnis 90/Die Grünen, eine Sprecherin der Nichtregierungsorganisation Amnesty International, sowie eine Ordensschwester des St. Katharinen Stift aus Frechen. Des Weiteren stellen andere namenhafte NGO Info Stände aus. 

Die Ausstellung "Der lange Weg zum Mahnmal" wird vom

25.11. - 22.12.2019 im Frauenmuseum gezeigt.


Ula Hirsch - Frauenköpfe

 

01.12. - 22.12.2019

 

Die Künstlerin Ula Hirsch stellt im Frauenmuseum Bonn aus.

Ein Besuch, inklusive Lesung war geplant, bevor sich die Kooperation schnell weiterentwickelte und die Malerin nun ihre Portraitbilder im Museum zeigt. Bis zur Weihnachtspause ist die Arbeit der Künstlerin zu sehen. Die "Frauenköpfe" unterscheiden sich stark von der klassischen Portraitmalerei. Ula Hirsch malt zweiseitig auf alten Holztafeln und auf Leinwand.

 

Eröffnung: Sonntag, 01.12.2019 um 16 Uhr


Frauenmuseum Bonn 2020


Beethoven und die Frauen


Beethoven und die Frage nach den Frauen

 

Statement von Malte Boecker,

künstlerischer Geschäftsführer der Beethoven Jubiläums GmbH

 

„Beethoven und die Frage nach den Frauen beleuchtet einen wichtigen Aspekt in der Biografie Beethovens, der oft zu kurz kommt oder einseitig auf das Thema der Geliebten verengt wird.

Die Projektreihe ist ein interessanter Baustein im Gesamtkonzept des Jubiläumsjahres, welches einlädt Beethoven neu zu entdecken.“

 

Beethoven und die Frage nach den Frauen wird durch die Beethoven Jubiläums GmbH gefördert und ist Teil des vielfältigen Veranstaltungsprogramms BTHVN2020.

 

Über die Beethoven Jubiläums GmbH: Beethovens 250. Geburtstag wird 2020 weltweit gefeiert. Die als Tochtergesellschaft der Stiftung Beethoven-Haus gegründete gemeinnützige Beethoven Jubiläums GmbH koordiniert mit Unterstützung der Bundesregierung, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises ein deutschlandweites Programm, das unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten der Bundesrepublik steht.

 

Unter dem Motto 'Beethoven neu entdecken' umfasst das Programm etwa 300 geförderte Projekte.

Die Terminübersicht des Jubiläumsjahres ist jeweils aktuell im Veranstaltungskalender auf www.bthvn2020.de zu finden.

 

Beethoven Jubiläums GmbH

Loggia am Stadthaus 2. OG

Thomas-Mann-Str. 4

D-53111 Bonn

www.bthvn2020.de

 

PRESSEKONTAKT

Frau Tiffany Künster

T: +49 163 702 4864

pressoffice@bthvn2020.org


Frauenmuseum Bonn 2021


Text und Figur (Foto) Marianne Pitzen Matronen für Bonn
Text und Figur (Foto) Marianne Pitzen Matronen für Bonn

Die Matronen 

 

Die Figuren entstehen über viele Jahre wenn nicht Jahrzehnte, sie wachsen auch nach, sind Zeichen für wundersame Nachhaltigkeit und weiblichen Geist.  Die Mega-Hauben sind wie Speicher für weibliches Wissen & Weisheit.

Um davon einiges aus matronalen Zeiten in die unsrige hinüber zu retten, lasse ich sie wieder aufleben, sich vermehren und sich als Individuen geben. Sie haben jede ihren eigenen Ausdruck und Charakter, sie finden sich am liebsten in parlamentarischer Formation auf ihren Plätzen ein.

 

Sie bestehen aus nichts als aus Papier, das Schichten bildet und geklebt ist, wenn man sie teilen würde, sähe das Innere wie große Zwiebeln aus. Im Inneren ist nur Zeitungspapier, gelesen, verwertet, zerfetzt, im Archiv des Museums bewahrt, alles Nachrichten und die tägliche Geschichte unserer Welt.

Die matronalen Gewänder fließen, strömen, sind wie in Bewegung...

 

Die Matronen (lateinisch von matrona: Famillienmutter, gehobene Dame) sind die Muttergottheiten der germanischen und keltischen Religion.

Das Frauenmuseum Bonn erzählt anlässlich seines 40-jährigen Bestehens die Geschichte der Matronen-Frauen. 



Afrodeutsche Künstlerinnen

im Frauenmuseum Bonn

 

25.11.2020 - 07.03.2021

 

Die Ausstellung "Afrodeutsche Frauen" bietet Künstlerinnen eine Plattform ihre Arbeiten und Biografien zu präsentieren. Alle ausgestellten Künstlerinnen sind in Deutschland sozialisiert und gleichzeitig afrikanischer Abstammung.

 

Unter dem Motto Arts, Culture, Science, Empowerment soll nicht nur Deutschlands Einfluss auf den afrikanischen Kontinent, sondern auch die Geschichte und Präsenz Schwarzer Menschen in der Bundesrepublik aufgezeigt werden.

 

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen afrodeutsche Frauen, die sich durch Kunst oder Wissenschaft mit dem Thema afrikanische Diaspora in Deutschland auseinandersetzen. Die Frauen sind fester Bestandteil der Gesellschaft, sind berufstätig, Mütter, Studentinnen, Aktivistinnen, Unternehmerinnen, Moderatorinnen oder Künstlerinnen und zählen sich allesamt zur in Deutschland lebenden Minderheit Schwarzer Menschen, die allgemein mit dem Begriff "AFRODEUTSCH" betitelt wird.

Ziel der Ausstellung ist es, die in Deutschland lebende Subkultur sichtbarer zu machen und zu stärken, die Mehrheitsgesellschaft auf die Erfolge, Teilhabe und Probleme der eigenständigen Kultur afrodeutscher Frauen aufmerksam zu machen und die Community selbst besser zu vernetzten.



Demonstration in Essen vom FFBIZ
Demonstration in Essen vom FFBIZ

Frauenpolitischer Aufbruch

Teil III:  Feministische Kunst ab den 70er Jahre

Das Frauenmuseum Bonn zeigt feministische Kunst ab den 70er Jahren. Freuen Sie sich auf eine vielfältige Ausstellung, die gleichzeitig der dritte Teil des Jahresthemas "Frauenpolitischer Aufbruch" ist.

 


Frauenmuseum Bonn 2022


Digitopia - Das f m als Future Lab zur digitalen Selbstbestimmung

 

In welcher Welt wollen wir leben? Bestimmt der Mensch die Technik oder kontrolliert diese ihn schon und weite Teile der Gesellschaft? In allen Bereichen wirft die sich rasant entwickelnde Digitalisierung grundlegende ethische und gesellschaftspolitische Fragen auf. Ab Ende 2021 werden mit der Rationale 5 die digitalen Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die neuen Lebens- und Arbeitswelten in Bezug auf die Frauengeschichte thematisiert. Kunst- und Kulturschaffende, Informatiker*innen und Ingenieur*innen zeigen in ihren Werken und interaktiven Projekten im Rahmen der Ausstellung die vielfältigen Aspekte des Menschlichen, das durch die technischen Entwicklungen in bisher nie gekannter Weise herausgefordert wird. 

 

Wirken Kunst und Kultur als ethisches Korrektiv bedrohlicher technischer Entwicklungen? Jenseits von dystopischer Angstlust oder utopischem Optimismus wird an die rationalen Ideenwelten der europäischen Aufklärung angeknüpft und an der Schnittstelle zwischen Kunst und Technik der Versuch einer kritischen Standortbestimmung unternommen. Dazu können Ausstellungsbesucher*innen im f m als Future Lab Einblicke in das Programmieren bekommen und gegebenenfalls im 3D - Drucker ein eigenes Werk herstellen.