Was macht die Renate Wald-Stiftung?

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Die Renate Wald-Stiftung

existiert seit 2005. Sie wurde von den Erben der Wuppertaler Soziologieprofessorin Dr. Renate Martha Emilie Wald angeregt und von einem Kreis von kulturell und historisch interessierter Bürger und Bürgerinnen in die Tat umgesetzt.

Aus dem Erlös aus Haus und Grundstück sollen folgenden Aufgaben erfüllt werden:

  • Forschung
    Es soll die Forschungsarbeit an zeitgeschichtlich relevanten Themen ermöglicht werden, die auch für eine interdisziplinäre Herangehensweise offen ist, so dass der Dialog zwischen verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen stattfinden und auch die zeitgenössische Kunst einbezogen werden ka
  • Sammlung
    Eine der Hauptaufgaben ist die Sammlungstätigkeit von Nachlässen, Dokumenten und Kunstwerken von Frauen.
  • Bewahren
    Dass die Kunst, Kultur und Geschichte von Frauen zu bewahren ist, stellt angesichts der Erfahrungen im 20. Jahrhundert einen notwendigen dritten Schwerpunkt dar. Darüberhinaus war es der ausdrückliche Wunsch der Stifterin, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Die Renate Wald-Stiftung förderte z.B. die Recherche für das Projekt "Mit Macht zur Wahl – 100 Jahre Frauenwahlrecht in Europa", eine Ausstellung, die in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Historikerinnen und internationalen Künstlerinnen erarbeitet worden war und seit 2006 durch Museen in Europa und Deutschland wandert. "Computerpionierinnen", eine Ausstellung im Rahmen des Projektes "DIE RATIONALE 11" im Jahr der Mathematik 2008."Frauen bei Olympia" Kunst – Sport – Wissenschaft. Olympische und Paralympische Spiele 1896 - 2008. "Idole – role models – Heldinnen", erste gemeinsame Ausstellung der Frauenmuseen weltweit, "Moneta – Frauen und Geld".

 Kuratorium der Renate Wald-Stiftung
Vorsitzende: Ulrike Mond , Felix von Grünberg, Marie-Luise Kreiss, Marianne Pitzen, Priv. Doz. Dr. Valentine Rothe und Pfarrerin Susanne Zimmermann