„An der Quelle des Weiblichen – Visionen für eine partnerschaftliche Kultur“ - Symposium


10. bis 12. September 2021 IM FRAUENMUSEUM BONN


Mit: Sabine Lichtenfels, Susanne Fischer-Rizzi, Leila Dregger, Rosemarie Kirschmann

 

Wir befinden uns inmitten eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels und in einer Zeit tiefer Verunsicherung. Das Prinzip der Mütterlichkeit und damit einer  lebensfreundlichen Grundhaltung ist aus der Gesellschaft fast ganz verschwunden. Die Schwächung des weiblichen Prinzips und unserer Verbindung zur Erde, Natur und Eros, den Grundlagen für das Überleben menschlicher Gemeinschaften, hat zur Bedrohung von Mensch und Erde geführt.

 

Die Unterdrückung der Frau war auch für den Mann kein Sieg: Ohne sein Gegenüber weiß er nicht, wer er ist und was er sein kann. Ohne die große Mutter zu ehren, sind wir alle - Frauen und Männer - verirrte Kinder. Viele Frauen und Männer haben heute Sehnsucht nach einer humanen, solidarischen Gesellschaft der Zukunft, nach einer heilsamen Zugehörigkeit zur Natur, nach einer heilsamen Partnerschaft zwischen Frau und Mann.

 

Wir laden euch ein zu einem Symposium der Balance, einem Treffen mit Kurzvorträgen, Seminaren und Kleingruppen, mit Musik und Zeremonie, mit Übungen und Konzerten. 


Susanne Fischer-Rizzi ist Spezialistin für Phytotherapie und Autorin zahlreicher Bücher. Als Zukunftsforscherin auf indigenen Spuren verbindet sie traditionelles erdverbundenes Wissen mit dem Zeitgeist der Moderne und hält Seminare, Workshops und Vorträge im In- und Ausland. 

Rosemarie Kirschmann ist Psychotherapeutin in eigener Praxis. Mitgründerin  des Arkuna Frauenbildungszentrum e.V. in Stuttgart. Seit Jahrzehnten erforscht sie europäische Mythologie und weibliche Traditionen, lehrt zum Themenkreis Tradition der Weisen Frauen. In sozialen Bewegungen aktiv unterwegs.

Sabine Lichtenfels ist Theologin, Autorin, Mitbegründerin des Friedensforschungszentrums „Tamera“ in Portugal und leitete Pilgerschaften in Krisengebiete wie Israel/Palästina und Kolumbien. Sie ist Leiterin der Globalen Liebesschule von Tamera und Mitgründerin der Allianz „Defend the Sacred“, zusammen mit indigenen AktivistInnen von Standing Rock, UmweltaktivistInnen und Friedensdörfern aus vielen Teilen der Welt.

Leila Dregger ist Journalistin und Autorin von Büchern und Theaterstücken. Sie war Herausgeberin der Zeitschrift "Die weibliche Stimme - für eine Politik des Herzens", lehrt Friedensjournalismus und besucht und begleitet Gemeinschaften in vielen Teilen der Erde. Sie lebt und arbeitet seit 2003 in Tamera. 


Vorläufiges Programm:

 

Freitag, 19 Uhr: Eröffnung mit Musik und einer Begrüßung des Bonner Frauenmuseums.

Impulsvorträge von Sabine Lichtenfels und Leila Dregger. Vorstellung der weiteren ReferentInnen.

 

Samstag, 10-18 Uhr: Seminar "Wurzeln und Gegenwart" mit Rosemarie Kirschmann und Susanne Fischer-Rizzi.

Wir möchten den versteckten politischen, sozialen und persönlichen Mustern auf die Spur kommen, die unsere Fähigkeit zu lebensförderndem Verhalten beeinträchtigen. Wie können wir uns weiterentwickeln zu „postkapitalistischen“ Menschen, um an einer lebensfreundlichen Welt mit zu bauen? Was können wir zur Verwirklichung dieser Sehnsucht und Vision beitragen? Welche Rolle wird dabei das weibliche Prinzip spielen? Was können wir von erfolgreicheren, lebensfördernden dafür Gesellschaften lernen?

Wie bauen wir als Frauen und Männer zusammen eine andere Zukunft auf ? Wir berichten über historische Zeugnisse lebensfreundlicher, egalitärer, europäischer Kulturen, historische Gesellschaften der Balance unserer VorfahrInnen kennenlernen, und uns davon inspirieren lassen. Wir wollen die Funktionsgeheimnisse intelligenter Gesellschaften  analysieren und Wege, wie wir uns als Gesellschaft schon weiterentwickelt haben. Wir möchten darüber hinaus die Zukunft aus der Perspektive der Evolution des menschlichen Bewusstseins zu verstehen versuchen.
Kurzvorträge und Gruppenarbeit. Mit einer Stunde Mittagspause.

 

20 Uhr: Konzert mit  "Seelensängerin" Judith Maria Günzl.

Weitere Informationen zur Vorbereitung für Seminar und Zeremonie am Sonntag.

 

Sonntag: 10 - 16 Uhr: Seminar und Zeremonie "Für eine Kultur der Partnerschaft" mit Sabine Lichtenfels und Leila Dregger

Inhalt: Trotz aller Zerstörung ist auch etwas lebendig geblieben von der ursprünglichen Solidarität der Geschlechter, der Liebe zur Erde. Tief vergraben in unserer Erinnerung gibt es das Wissen über eine Kultur der BalanceWir glauben: Erst wenn das Weibliche befreit ist, kann auch das Männliche aufblühen. Die Erde wird heilen, wenn die Geschlechter sich gegenseitig erkennen, unterstützen und liebend kooperieren. Wir wollen in dieser Zeremonie gemeinsam eine Vision erfahren, in der die Balance wieder hergestellt ist. Und wir wollen über Strategien ins Gespräch kommen, eine humane Kultur tatsächlich zu gründen. Kurzvorträge, Gruppenarbeit, Zeremonie.

Ende: ca. 17 Uhr

 

Preis

Nicht alle von uns verfügen über dasselbe Einkommen. Bitte schätzen Sie Ihre Teilnahmekosten selbst ein und überweisen Sie einen Beitrag zwischen 150 - 250 Euro bei Ihrer Anmeldung auf unser Konto. Mit der Überweisung wird Ihre Anmeldung gültig.

 

Bitte mitbringen:

 

Wasserflasche, Schreibheft, wenn möglich Sitzkissen, bequeme Kleidung, am Sonntag auch Kleidung für draußen. Wir bitten Sie, sich um Verpflegung und Unterbringung in Bonn selbst zu kümmern.

 

Alle ReferentInnen sind Buchautorinnen. Auf einem Büchertisch werden wir eine Auswahl ihrer Bücher anbieten.

 

Der Ort

Das Symposium findet im Bonner Frauenmuseum statt. Das Bonner Frauenmuseum feiert in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag.

Das Symposium richtet sich ausdrücklich an Menschen aller Geschlechter.

 

 

Adresse: Im Krausfeld 10, 53111 Bonn, Fon: 0228/ 69 13 44, symposium2021@frauenmuseum.de

 

Anmeldung
Schreibt eine Email an: symposium2021@frauenmuseum.de
Betreff: Symposium Weibliche Quelle
Sobald ihr den Preis an das unten genannte Konto, Verwendungszweck: Symposium Weibliche Quelle, überwiesen habt, wird eure Anmeldung gültig.

 

Höhere Gewalt

Sollte aus Gründen höherer Gewalt das Symposium zum angegebenen Zeitpunkt nicht stattfinden können, behalten wir uns vor dieses zu verschieben.

 

Kontoverbindung

Sparkasse Bonn

IBAN: DE73 3705 0198 0019 0008 19

SWIFT-BIC: COLSDE33

Verwendungszweck: Symposium Weibliche Quelle

 

 

*Änderungen vorbehalten

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Flyer zum Symposium "An der Quelle des Weiblichen" 2021
Der Flyer enthält alle relevanten Informationen.
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